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LENBACHHAUS VILLA

DIE SONNE UM MITTERNACHT SCHAUEN                BIS 29.08.2021

Katharina Sieverding, Kontinentalkern X/Die Sonne um Mitternacht schauen, 1988 (Detail), Foto: Gabriele Kunkel
Katharina Sieverding, Kontinentalkern X/Die Sonne um Mitternacht schauen, 1988 (Detail), Foto: Gabriele Kunkel

Der Titel „Die Sonne um Mitternacht schauen“ ist einem Werkzyklus von Katharina Sieverding entliehen. Die Fotografin begann 1975 mit dem Großformat zu arbeiten und war damit als Frau im Kunstbetrieb lange eine Ausnahmeerscheinung. Ihrer Zeit voraus war sie auch mit ihren Bildthemen, in denen sie das große Ganze in den Blick nimmt: Politik, deutsche Geschichte, Geschlechteridentität und die Macht des Bildes in der digitalen Zeit. Der Titel bleibt enigmatisch und ruft dennoch klar vor Augen, dass Dinge und Themen aus der einen Sicht im Dunkeln verborgen liegen, aus der anderen hingegen hell und klar aufscheinen. Scheint die Sonne auf der einen Erdhalbkugel, ist sie auf der anderen nicht zu sehen; und doch existiert sie zu jeder Zeit und ist die Grundvoraussetzung allen Lebens auf der Erde. Zu diesem Leben gehören Fragen und Konflikte, die die Bedingungen für das Zusammenleben einzelner Menschen, ganzer Gesellschaften sowie das Bestehen globaler Zusammenhänge betreffen. Diesen Bedingungen liegen Ungleichgewichte in Machtausübung, Sprachhoheit und Rollenwahrnehmung zugrunde, die in den hier ausgestellten Kunstwerken behandelt werden.

KUNSTGESPRÄCHE

 

DI 20.07.21 | 15 – 17

KOSTENFREI

 

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GRUPPENDYNAMIK. DER BLAUE REITER  AB 23.03.2021

"Das ganze Werk, Kunst genannt, kennt keine Grenzen und Völker, sondern die Menschheit." So formulierten es Kandinsky und Marc in ihrem Almanach "Der Blaue Reiter" 1912. Dieses Credo inspirierte das Lenbachhaus zu einer neuen Präsentation, die das Schaffen der Künstler*innen des Blauen Reiter in den Zusammenhang der im Almanach veranschaulichten kunst- und kulturhistorischen Erzählung einbettet. Erstmals können in der Ausstellung die Verbindungen zwischen bayerischer und russischer Volks­kunst, japanischen Holzschnitten, Kinderzeichnungen, zeitgenössischer Musik sowie den im Almanach abgebildeten Werken aus Bali, Gabun, Ozeanien, Sri Lanka, Mexiko und Ägypten konkret nachvollzogen werden. Durch den Dialog zwischen bedeutenden Leihgaben und den vertrauten Sammlungsbildern eröffnen sich neue Perspektiven auf das Selbst­ver­ständnis des Blauen Reiter.

KUNSTGESPRÄCHE

 

SA 17.07.21 | 14 – 16

KOSTENFREI

 

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UNTER FREIEM HIMMEL. UNTERWEGS MIT KANDINSKY UND MÜNTER                                13.10.2020 – 30.01.2022

Allee im Park von Saint-Cloud von Gabriele Münter, 1906
Allee im Park von Saint-Cloud von Gabriele Münter, 1906
Allee im Park von Saint-Cloud von Wassily Kandinsky,  1906
Allee im Park von Saint-Cloud von Wassily Kandinsky, 1906

Wassily Kandinsky und Gabriele Münter – wir kennen sie als zentrale Figuren der Künstler*innenformation Der Blaue Reiter. Bereits vor dieser Zeit verband die beiden eine enge künstlerische Beziehung. Die Ausstellung widmet sich erstmals ihren gemeinsamen Wegen in den Jahren von 1902 bis 1908. Auf zahlreichen Reisen schuf das Paar kleine Malereien und Fotografien: unter freiem Himmel und mit leichtem Gepäck. Etwa in Kallmünz, Rotterdam, Tunis, Rapallo und Paris entstanden Ölskizzen, Fotografien und Zeichnungen direkt vor den Motiven. Unter diesen Werken befinden sich zahlreiche Ölstudien, Fotografien und Skizzenbücher von Gabriele Münter, die zum ersten Mal in einer Ausstellung gezeigt werden. Sie ermöglichen uns, die besonders nahe, gemeinsame Auseinandersetzung des Paares mit denselben Motiven und künstlerischen Techniken nachzuvollziehen, zeigen uns gleichzeitig aber auch die ganz persönlichen, individuellen Wahrnehmungen ihrer Umgebung.

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THEMENFÜHRUNGEN IM LENBACHHAUS

FÜHRUNGEN FÜR GRUPPEN (MAXIMAL 8 TEILNEHMER) BITTE BEI MIR DIREKT BUCHEN:

  1. Ein Rundgang zu den Highlights im Lenbachhaus 
  2. Ritual und Skandal – Besen und Badewanne von Joseph Beuys
  3. Licht und Farbe in Skulptur und Malerei